Porsche Mission R Front
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Renner der Zukunft

Der Porsche Mission R zeigt, was möglich ist.

Im Rahmen der IAA Mobility 2021 in München gewährt Porsche einen ersten Einblick in die automobile Zukunft. Die Konzeptstudie Porsche Mission R vereint modernste Technologien und nachhaltige Werkstoffe wie Naturfaser verstärkte Kunststoffe mit der Leidenschaft für den Rennsport. Das betont flache, rein-elektrisch angetriebene Wettbewerbsfahrzeug trägt neben einem progressiven Design die charakteristischen Linien der Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen.

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„Porsche ist die Marke für Menschen, die sich ihre Träume erfüllen. Das gilt auch für den Motorsport. Wir leben auf der Rennstrecke unsere Innovationskraft, beweisen Mut für neue Wege und begeistern mit sportlicher Performance“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Zusätzlich zu unserem Engagement in der Formel-E-Weltmeisterschaft gehen wir bei der Elektromobilität jetzt den nächsten großen Schritt. Die Konzeptstudie ist unsere Vision vom rein-elektrischen Kunden-Motorsport. Der Mission R verkörpert alles, was Porsche stark macht: Performance, Design und Nachhaltigkeit.“

Seit jeher genießt der Kunden-Motorsport bei Porsche einen hohen Stellenwert, angefangen mit dem Start des Porsche Carrera Cup Deutschland vor 31 Jahren, für den der Sportwagen-Hersteller mehr als 4.400 Einheiten an Cup-Fahrzeugen in Weissach produziert und ausgeliefert hat. Weltweit finden auf Basis dieser hoch performanten Rennautos 30 Markenpokale statt. Erst zur diesjährigen Motorsport-Saison 2021 kam die jüngste Version des 911 GT3 Cup auf Basis der Modellgeneration 992 auf den Markt. Der Porsche Mission R gibt einen Ausblick darauf, wie die Zukunft der Markenpokale mit rein-elektrisch angetriebenen Fahrzeugen aussehen könnte.

Der im Qualifying-Modus knapp 1.100 PS starke Allradler beschleunigt in weniger als 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt über 300 km/h. Auf der Rennstrecke erreicht der Elektrobolide die gleiche Rundenzeit-Performance wie der aktuelle Porsche 911 GT3 Cup. Dank neu konstruierter Elektromotoren und Batteriezellen stellt die Konzeptstudie Porsche Mission R im Rennmodus eine konstante Leistung von 680 PS zur Verfügung. An der Vorderachse arbeitet eine E-Maschine mit bis zu 435 PS, am Heck sind es sogar maximal 653 PS. Dank fortschrittlicher 900-Volt-Technologie und Porsche Turbo Charging genügt dem Akku eine gut 15-minütige Rennpause, um von fünf auf 80 Prozent aufzuladen. Das Laden kann dabei mit bis zu 340 kW erfolgen.

Neben dem innovativen, batterie-elektrischen Antriebskonzept setzt auch die Karosserie der Konzeptstudie auf CO2-Reduzierung und Nachhaltigkeit: Sie besteht zu großen Teilen aus Naturfaser-verstärktem Kunststoff. Die Grundlage liefern Flachsfasern aus der Landwirtschaft. Dieser ökologische Werkstoff findet auch für den Frontsplitter, den Diffusor und die Seitenschweller Verwendung. Im Interieur des Mission R kommt NFK ebenfalls großflächig zum Einsatz, so etwa für die Türinnenschalen, die hintere Schottwand und den Sitz.

Porsche bringt beim Projekt Mission R den realen und den virtuellen Rennsport so nah zusammen wie nie zuvor. Die modular als Monocoque aufgebaute Fahrerzelle eignet sich in exakt gleicher Ausführung auch als Esport-Simulator. Die Sicherheitsstruktur aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff vereint hohes Schutzpotenzial für den Fahrer mit niedrigem Gewicht und einzigartiger Optik. Der Porsche Mission R misst in der Länge mit 4.326 Millimetern etwas kürzer als die aktuelle 718 Cayman-Baureihe, ist mit 1.990 Millimetern aber spürbar breiter und mit einer Außenhöhe von 1.190 Millimetern auch deutlich flacher.

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